Notizen schreiben – aber richtig!
Wenn ein Referat oder eine mündliche Prüfung ansteht, hast du meist ausreichend Zeit, dich darauf vorzubereiten. Sobald du das Referat fertig erstellt hast oder du den Stoff für die Prüfung gelernt hast, kannst du damit beginnen, auch den eigentlichen Vortrag zu planen. Bei einem Referat beispielsweise kann es enorm hilfreich sein, sich die einzelnen Stichpunkte auf Karteikarten zu schreiben, sodass man beim Vortrag darauf zurückgreifen kann. Zunächst solltest du generell auf einen Fließtext verzichten, um reines Ablesen zu vermeiden. Dennoch ist es okay, zumindest die ersten Sätze bereits auszuformulieren. Denn gerade zu Anfang eines Vortrags sind viele Schüler sehr aufgeregt, sodass es helfen kann, wenn du bereits genau weißt, was du sagen möchtest. Oft fällt dann die Anspannung etwas ab und du kannst freier sprechen.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und Übung macht den Meister
Sind die Notizen fertig erstellt, kann die Prüfungssituation zumindest annähernd zu Hause nachgestellt werden. Eltern können dabei den Lehrer oder die Klasse spielen, während du vor Ihnen stehst und den Vortrag hältst. Wichtig dabei ist: Wenn das Referat später im Stehen gehalten wird, solltest du auch zu Hause bereits stehen! So gewöhnst du dich bereits daran und empfindest im Idealfall die Situation in der Schule nicht mehr als besonders fremd. Bestenfalls kannst du dann auch in stressigeren Situationen in eine Art „Vortragsmodus“ schalten, in dem du dich automatisch wieder an die Vortragspunkte erinnerst. Um diesen Effekt zu verstärken, können zum Beispiel auch bestimmte Gerüche helfen, die mit der Vortragssituation verknüpft werden.
Immer mit der Ruhe – was Atmen bewirken kann
Steht der Vortrag schließlich kurz bevor, ist es wichtig, die Ruhe zu bewahren. Hierfür kann es zum Beispiel helfen, ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen und sich gegebenenfalls ein „Mantra“ vorzusagen wie „Ich schaffe das“ oder Ähnliches. Je nach deinem Gusto kann vielleicht außerdem ein kleiner Glücksbringer helfen – was immer dir Selbstvertrauen verleiht. Auch wenn du während der Prüfung oder des Referats merkst, dass du wieder nervös wirst, kannst wieder kurz tief durchatmen. Meistens fällt es gar nicht so sehr auf, wie man denkt, wenn man während des Sprechens eine kurze Pause einlegt. So kann bestenfalls ein Blackout vermieden werden.
Wenn es doch mal zu einem Blackout kommt
Trotz aller Vorbereitung und unserer Tipps gegen ein Blackout beim Vortrag kann es dennoch vorkommen, dass du einen Blackout hast. Gerade wenn du dich sehr unter Druck fühlst oder dich – wie bei spontanen Abfragen – nicht lange darauf vorbereiten konntest, kann es passieren, dass du plötzlich alles vergisst. Auch dann gilt: Nur keine Panik! Die meisten Lehrer haben hierfür Verständnis und bieten z.B. kleine Hilfestellungen, wenn du nicht von alleine auf die Lösung kommst. Manche Kinder geben auch einfach offen zu, dass sie gerade ein Blackout haben. Trotzdem ist eine solche Erfahrung für jeden Schüler unangenehm. Aber sag dir einfach: von einer schlechten Note geht die Welt schließlich auch nicht unter! Und nicht vergessen, es gibt auch
schriftliche Prüfungen.
Fazit
Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten, mit einem Blackout aktiv umzugehen. Von der richtigen Vorbereitung bis zum tiefen Atmen währenddessen. Das Wichtigste, was ich dir aber mitgeben möchte: von einer schlechten Note geht die Welt nun wirklich nicht unter! Es gibt immer ein nächstes Mal. Und wenn all die guten Gedanken und Atemzüge nichts geholfen haben, sag‘ deinen Eltern, dass du Nachhilfe brauchst und ein paar konkrete Blackout-Tipps von unseren Lehrern.
Hier geht’s zu unserer Nachhilfe!
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